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Molybdän (Mo)

Eigenschaften - Gesundheitliche Auswirkungen von Molybdän - Umwelttechnische Auswirkungen von Molybdän

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Ordnungszahl 42

 

Molmasse 95,94 g mol -1
Elektronegativität nach Pauling 2.2
Dichte bei 20ºC 10,2 g cm-3
Schmelzpunkt 2610 °C
Siedepunkt 5560 °C
Atomradius (Van der Waals) 0,139 nm
Ionenradius 0,068 nm (+4) 0,06 nm (+6)
Elektronenkonfiguration [Kr] 4d5 5s1
Ionisierungsenergie 651 kJ mol -1
Standardpotential - 0,2 V
Historie 1778 Scheele, 1781 P. J. Hjelm


Eigenschaften

Molybdän kommt in der Natur in Form von Molybdänsulfid und Molybdänblei vor. Es ist ein silbriges weißes, sehr hartes Übergangsmetall, aber weicher und verformbarer als Wolfram. Das Metall wurde häufig mit Graphit und Bleierz verwechselt. Molybdän hat ein hohes Elastizitätsmodul und nur Wolfram und Tantal, der häufig vorkommenden Metalle, haben höhere Schmelzpunkte. Molybdän ist ein wertvolles Legierungshilfsmittel, da es zur Härte und Bruchfestigkeit von Vergütungsstahl beiträgt. Es verbessert auch die Stärke des Stahls bei hohen Temperaturen. Molybdän wird in Legierungen, in Elektroden und in Katalysatoren eingesetzt. Im 2. Weltkrieg war Molybdän wesentlicher Bestandteil im Stahl der berühmten Krupp´schen Mörserkanone "Dicke Berta" der deutschen Artillerie.

Es wird in bestimmten auf Nickel basierenden Legierungen, wie dem "Hastelloys(R)" verwendet, die hitzebeständig und gegenüber chemischen Lösungen korrosionsbeständig sind. Molybdän oxidiert bei hohen Temperaturen. Das Metall hat neue Anwendung in Form von Elektroden für Elektroöfen und für Vorlauferhitzer gefunden. Das Metall wird auch auf dem Gebiet der Atomenergie und im Projektil- und Flugzeugbau eingesetzt.
Molybdän ist als Katalysator in der Erdöl-Raffinierung wertvoll. Es findet außerdem Anwendung als Heizdraht-Material in elektronischen und elektrischen Geräten. Molybdän ist ein wesentliches Spurenelement der Düngemittel von Pflanzen. In einigen Ländern ist Molybdän nur spärlich im Boden vorhanden, sodass dieser unfruchtbar ist. Molybdänsulfid ist besonders bei den hohen Temperaturen, in denen sich Öle zersetzen würden, als Schmiermittel nützlich. Fast alle Hochfestigkeitsstähle mit Mindestzugfestigkeiten von 300.000 psi (lb/in.2) enthalten Molybdän in Mengen von 0,25 % bis 8 %.

Gesundheitliche Auswirkungen von Molybdän

Begründet auf Tierexperimenten ist Molybdän und seine Verbindungen in hohem Grade giftig. Beweise dafür fanden sich in Berichten über chronische Leberfunktionsstörungen von Arbeitern, die in einem sowjetischen Mo-Cu Betrieb Molybdänverbindungen ausgesetzt waren. Auch in Armenien zeigten sich ähnliche Anzeichen dieser Krankheit unter Fabrikarbeitern und Einwohnern, die in der Nähe von molybdänabbauenden Fabriken wohnten. Gemeinsame Symptome waren Knienschmerzen, Schmerzen in Händen und Füßen, Gelenkmißbildungen und Ödeme.

Umwelttechnische Auswirkungen von Molybdän

Es sind keine negativen Folgen für die Umwelt bekannt.


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