Scandium (Sc)

Gesundheitliche Auswirkungen von Scandium - Umwelttechnische Auswirkungen von Scandium

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Ordnungszahl 21

Molmasse 44,96 g mol -1
Elektronegativität nach Pauling 1.36
Dichte bei 20ºC 3,0 g cm-3
Schmelzpunkt 1541 °C
Siedepunkt 2936 ºC
Atomradius (Van der Waals) 0,161 nm
Ionenradius 0,083 nm (+3)
Isotope 1
Elektronenkonfiguration [Ar] 3d1 4s2
Ionisierungsenergie des 1. Elektrons 640,5 kJ mol -1
Ionisierungsenergie des 2. Elektrons 1233 kJ mol -1
Ionisierungsenergie des 3. Elektrons 2389 kJ mol -1
Ionisierungsenergie des 4. Elektrons 7089 kJ mol -1
Historie 1878 L. F. Nilson


Gesundheitliche Auswirkungen von Scandium

Scandium kommt kaum in der Natur vor. Es findet vielmehr in Gebäuden (Glas, Fernseher, Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen) Verwendung. Es liegt in zwei verschiedenen Arten von Erzen vor. Die Nachfrage nach Scandium steigt ständig, da es sich gut für die Herstellung von Katalysatoren und die Politur von Glas eignet.
Für die Arbeiter, die mit Scandium hantieren, ist es wegen seiner giftigen Dämpfe und Gase gefährlich. Besonders, wenn es über einen längeren Zeitraum eingeatmet wird steigt das Risiko eine Lungenembolie zu erleiden. Wird es im menschlichen Körper angereichert stellt es auch eine Bedrohung für die Leber dar.

Umwelttechnische Auswirkungen von Scandium

Scandium wird durch viele Prozesse in die Umwelt emittiert- oft durch benzinerzeugende Industrien. Auch durch das Wegwerfen von Haushaltsgeräten wird Scandium in Boden und Wasser eingetragen, wodurch es beim Durchwandern der Nahrungskette wieder in menschliche und tierische Körper gelangt.
Scandium schädigt die Zellmembrane von Wassertieren, was wiederum deren Fortpflanzungsrate vermindert und ihr Zentralnervensystem schädigt.

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