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Ruthenium (Ru)

Eigenschaften - Gesundheitliche Auswirkungen von Ruthenium - Umwelttechnische Auswirkungen von Ruthenium

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Ordnungszahl 44

Molmasse 101,1 g mol -1
Elektronegativität nach Pauling 2,2
Dichte bei 20ºC 12,4 g cm-3
Schmelzpunkt 2310 °C
Siedepunkt 3900 ºC
Atomradius (Van der Waals) 0,135 nm
Elektronenkonfiguration [Kr] 4d7 5s1
Ionisierungsenergie 722,4 kJ mol -1
Standardpotential 0,45 V
Historie 1844 K. E. Claus


Eigenschaften

Ruthenium, wie auch Rhodium, Palladium, Osmium, Iridium und Platin bilden eine Elementgruppe, die als die Platin-Gruppen-Metalle (PGM) bezeichnet werden.

Ruthenium ist ein hartes, weißes Metall, welches bei Raumtemperaturen nicht anläuft. Aber es oxidiert an Luft bei ungefähr 800°C. Das Metall wird nicht durch heiße oder kalte Säuren angegriffen. Wenn Ruthenium allerdings mit Kaliumchloratlösung reagiert oxidiert es explosiv.

Ruthenium kann in Nord- und Südamerika und in Südafrika in reiner Form gefunden werden, manchmal in
Verbindung mit Platin, Osmium und Iridium. Es gibt nur wenige Erze. Ruthenium kommt auch in Verbindung
mit Nickel und anderen Beimischungen vor (von welchen es kommerziell getrennt wird).

Gesundheitliche Auswirkungen von Ruthenium

Verhältnismäßig selten kommen Menschen mit Rutheniumverbindungen in Kontakt. Alle Rutheniumverbindugnen sollten als in hohem Grade giftig sowie krebserzeugend angesehen werden. Rutheniumverbindungen verfärben die Haut sehr stark. Es wird angenommen, daß eingenommenes Ruthenium stark in den Knochen akkumuliert wird. Rutheniumoxid (RuO4) ist sehr leicht flüchtig und hoch giftig. Ein Kontakt sollte vermieden werden.

Ruthenium 106 ist eines der Radionuklide, die bei Kernwaffentests in der Atmospähre eingesetzt worden sind, welche 1945 in den USA anfingen und 1980 mit chinesischen Tests beendet wurden. Es gehört zu den langlebigen Radionukliden, die eine erhöhte Krebsgefahr für den Menschen darstellen und auch in Zukunft, für die nächsten Jahrzehnte und Jahrhunderte, krebsgefährlich sein werden.

Umwelttechnische Auswirkungen von Ruthenium

Es sind keine negativen Effekte von Ruthenium auf die Umwelt bekannt.

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