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Cäsium (Cs)

Gesundheitliche Auswirkungen von Cäsium - Umwelttechnische Auswirkungen von Cäsium

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Ordnungszahl 55

Molmasse 132,91 g mol -1
Elektronegativität nach Pauling 0,8
Dichte bei 20ºC 1,9 g cm-3
Schmelzpunkt 28,4 °C
Siedepunkt 679 °C
Atomradius (Van der Waals) 0,267 nm
Ionenradius 0,167
Isotope 1 natürliches,
ca. 30 künstlich hergestellte radioaktive
Elektronenkonfiguration [Xe] 6s1
Ionisierungsenergie 375,6 kJ mol -1
Historie 1861 R. W. Bunsen und G. R. Kirchhoff


Gesundheitliche Auswirkungen von Cäsium

Der Mensch nimmt Cäsium durch die Nahrung, dass Trinkwasser und die Atmung auf. In der Luft sind die Konzentrationen im Allgemeinen sehr gering. In Oberflächenwasser und in manchen Nahrungsmitteln ist man jedoch auf höhere Konzentrationen gestoßen.
Die Menge an Cäsium in der Nahrung und im Trinkwasser hängt von den Cäsiumemissionen aus Kernkraftwerken ab, die hauptsächlich auf Unfälle zurückzuführen sind. Zum Glück sind seit der Katastrophe in Tschernobyl 1986 keine derartigen Vorfälle passiert. Leute, die in der Nuklearindustrie arbeiten, können höheren Konzentrationen ausgesetzt sein, doch strenge Sicherheitsmaßnahmen helfen, dies zu verhindern.
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass man gesundheitliche Schäden erleidet, die direkt auf das Cäsium selbst zurückzuführen sind. Wenn man jedoch in Kontakt mit Cäsium kommt, was praktisch kaum vorkommt, können die Körperzellen durch die Strahlung der Cäsiumpartikel geschädigt werden. Dadurch kann es zu Brechreiz, Durchfall und Blutungen kommen. Eine Belastung über eine lange Zeit kann auch zu einem Verlust des Bewusstseins führen und in weiterer Folge Koma oder sogar Tod bewirken. Die Schwere der Auswirkungen ist von der Widerstandskraft der jeweiligen Person, der Dauer der Belastung und der Höhe der Konzentration abhängig.

Umwelttechnische Auswirkungen von Cäsium

Cäsium kommt natürlich vor. Hauptsächlich durch Erosion und die Verwitterung von Gesteinen und Mineralien. Es gelangt auch durch Bergbau und die Verarbeitung von Erzen in Luft, Boden und Wasser. Die radioaktiven Isotope des Cäsiums werden durch Kernkraftwerke, durch nukleare Unfälle und das Testen von Nuklearwaffen in die Luft emittiert. Die Konzentrationen dieser Isotope können nur durch Atomzerfall abnehmen. Nicht-radioaktives Cäsium kann auch in der Natur abgebaut werden oder mit anderen Molekülen zu verschiedenen Verbindungen reagieren. Das radioaktive und das stabile Cäsium wirken chemisch gesehen im Körper von Menschen und Tieren gleich.
Cäsium kann sich in der Luft über weite Strecken verbreiten bevor es sich absetzt. Die meisten Cäsiumverbindungen sind hoch wasserlöslich und lösen sich daher in Wasser und Boden. Cäsium wird jedoch normalerweise nicht in das Grundwasser ausgewaschen, da es sich stark an die Bodenteilchen bindet und daher in den oberen Bodenschichten verbleibt. Aus diesem Grund ist es für die Pflanzenwurzeln leicht verfügbar. Cäsium kann jedoch nicht in Form von Regen über die Blätter der Pflanzen aufgenommen werden. Tiere, die hohen Dosen ausgesetzt sind, zeigen Verhaltensänderungen wie etwa Trägheit oder Hyperaktivität.

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