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Niob kommt als Mineralgestein vor. Früher war es bekannt als Kolombium (Columbium). Es wird in Edelstahllegierungen für die Herstellung von Kernreaktoren, Projektilen, Schneidwerkzeugen, Rohrleitungen, Supermagneten und Schweißdrähten verwendet.
Wenn Niob inhaliert wird akkumuliert es hauptsächlich in den Lungen und auch in den Knochen. Es be- einträchtigt die Funktion von Kalzium als Aktivator in Enzymsystemen. Bei Versuchstieren in Laboren führte eine Inhalation von Niobnitrid und/oder der Pentoxide mit Konzentrationen von 40 mg/m 3 zur Narbenbildung der Lungen.
Es sind keine negativen Umwelteffekte bekannt.
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