Wasserverbrauch des Kühlturms

Kühltürme sind ein wichtiger Bestandteil von Kälteanlagen. Sie werden häufig in Branchen wie der Öl- und Gasindustrie, der chemischen Verarbeitung, Kraftwerken und Rechenzentren eingesetzt. Wasser ist aufgrund seiner Verfügbarkeit und hohen Wärmekapazität das am häufigsten verwendete Kühlmedium. Diese Anwendungen erfordern große Wassermengen und bieten oft Einsparpotenzial. Die Einsparungen führen zu niedrigeren Wasser- und Abwassergebühren sowie geringeren Behandlungskosten.

Im Industriebereich gibt es drei Arten von Kühltürmen: offene, geschlossene und Durchlaufkühlsysteme. Kühltürme können luft- oder wassergekühlt sein. Wassergekühlte Kühltürme sind verbreiteter, da Wasser eine höhere Kühlleistung als Luft besitzt. Hybridkühltürme gewinnen in Mitteleuropa zunehmend an Bedeutung für die Kühlung von Rechenzentren. In den kälteren Monaten wird Luft, in den wärmeren Monaten Wasser zur Kühlung eingesetzt.

Figure 1 - Schema eines offenen Kühlturms




Der Wasserverbrauch besteht in der Steuerung der Mengen an Speisewasser, Abschlammwasser und Verdampfungswasser. Diese drei Wasserarten bestimmen die im Kühlturm erreichbaren Konzentrationszyklen. Die Massenbilanz eines Kühlturmsystems lässt sich wie folgt darstellen:

 

Diese Gleichung berücksichtigt weder Prozessverluste noch Windverwehungen oder -abdrift, die lediglich Formen unkontrollierten Abschlämmens darstellen. Darüber hinaus ist der Konzentrationszyklus das Verhältnis der Konzentration suspendierter Feststoffe im Abschlämmwasser und im Nachspeisewasser.

Dieses Verhältnis kann optimiert werden, indem die Qualität des Kühlturm-Spülwassers (klicken Sie auf neue Seite) und die Qualität des wiederverwendeten Kühlturm-Abschlammwassers (klicken Sie auf neue Seite) kontrolliert werden.

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