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Der Schwefelkreislauf

Sulfat (SO42-) spielt im Schefelkreislauf eine wichtige Rolle, da Schwefel hauptsächlich in Sulfatform in den Kreislauf gebracht wird. Sulfat kann zum Beispiel als Gips (CaSO4) oder als Bittersalz (MgSO4) gebunden sein. Pflanzen nehmen den Schwefel in Sulfatform über die Wurzeln direkt auf, und verstoffwechseln diesen durch Reduktionsvorgänge zu schefelhaltigen Aminosäuren (hier liegt der Schwefel sulfidisch gebunden vor).

Wie in untenstehendem Schema dargestellt, sind Schefel, Sulfat und Sulfide durch Oxidations- und Reduktionsvorgänge miteinander verbunden.

Der von den Pflanzen aufgenommene Schwefel wird über die Nahrungskette an die Konsumenten weitergegeben, und über den Detritus wieder zurückgeführt. Als Detritus werden organische Rückstände von Pflanzen und Tieren bezeichnet, die durch Destruenten, zuerst durch Abfallfresser wie Würmer und Milben, und dann durch Mineralisierer (Bakterien, Pilze) zu anorganischen Stoffen abgebaut werden. Durch diesen Prozess gelangt der im Organismus gebundene Schwefel wieder in den Stoffkreislauf zurück. Der größte Teil des Schwefels wird durch diese Zersetzung wieder in den Kreislauf zurückgebracht.

Weitere Teilschritte des Schwefelkreislaufs sind:

- Die bakterielle Umwandlung von Sulfiden zu Schwefelwasserstoff (H2S) unter anaeroben Bedingungen und die entsprechende Rückumwandlung.

- Metallsulfide werden anthropogen als Erze genutzt. Bei der Verbrennung von fosilen Brennstoffen und der Erzröstung entsteht Schwefeldioxid (SO2). Durch Oxidation und Hydrierung kann das Schwefeldioxid in Sulfat umgewandelt werden.


Abb.: Schematische Darstellung des Schwefelkreislaufes


[Quelle: dtv-Atlas Ökologie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998]

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