| Sprudelbäder mit stehendem Wasser oder Whirlpools mit Wasser- Rezirkulationsystem bieten, aufgrund der normalerweise relativ warmen Wassertemperatur, optimale Lebensbedingungen für Mikroorganismen. Ein weiterer Grund für die bakteriologische Anfälligkeit des Whirlpoolwassers ist dessen häufige Benutzung. Das Wachstum von Legionellen in Biofilmen auf z.B. Rohrleitungen ist ein Aspekt der besondere Aufmerksamkeit benötigt. Der biologische Bewuchs und die Bildung von Biofilmen in Whirlpools, unterstützt das Wachstum von verschiedensten Mikroorganismen wie z.B. Escherichia Coli, Legionella pneumophila und Pseudomonas. Die letztgenannten Bakterien haben ihren Ursprung in menschlichen Exkrementen. Das Bundesseuchengesetz regelt die Qualitätsanforderungen an Schwimm- und Badebeckenwasser in § 11 Abs. 1 folgendermaßen: "Schwimm- oder Badebeckenwasser in öffentlichen Bädern oder Gewerbebetrieben muss so beschaffen sein, dass durch seinen Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit durch Krankheitserreger nicht zu besorgen ist.". Deswegen muss das Wasser in Bädern aufbereitet und desinfiziert werden. Die hierfür nötige technische Regelung erfolgt durch die DIN-Norm 19643 "Aufbereitung und Desinfektion von Schwimm- und Badebeckenwasser". Durch gewöhnliche Chlorierung wird ein existierender Biofilm nicht beseitigt, vielmehr wird nur seine äußerste Schicht zersört. Aus diesem Grund rät Lenntech zum Gebrauch eines effektiven Desinfektionsmittels und -systems. Neben der konventionellen Chlorung empfehlen wir eine periodische Entkeimung mit Chlordioxid, UV-Desinfektion oder Ozon. Für weitere Informationen zu diesem oder anderen Themen stehen wir Ihnen gerne jederzeit zur Verfügung. |