| Obwohl er auch in vielen verschiedenen Flüssigkeitsanwendungen verwendet wird, ist er der Standard für Dampfanwendungen und in diesen universell einsetzbar. Die kompakte, zylindrische Form ist sehr stark und ist hoch druckbeständig, er wird auch als Druckkessel bezeichnet. Y-Siebfilter, die Drücke bis 410 bar aushalten are nicht unüblich. Natürlich ist das Design in diesen Fällen kritisch, da er den hohen Druck sicher aushalten muss ohne Schäden zu nehmen. Bei Hochdruckdampf-Anwendungen kommt noch ein zweiter Faktor hinzu, die Temperatur. Bei Drücken um 100 bar oder mehr kann Karbonstahl manchmal nicht mehr verwendet werden, da die Temperatur 550°C oder mehr erreichen kann. in diesen Fällen wird das Gehäuse meist aus Chrom-Molybdän-Stahl gemacht. Neben Dampf werden Y-Siebfilter oft für Luft- und Gasanwendungen verwendet. Auch hier können hohe Drücke auftreten, jedoch nicht zwangsläufig hohe Temperaturen. Aus diesem Grund reichen meist Karbonstahl-Gehäuse aus. Im Gegensatz zu anderen Arten von Strainern haben Y-Siebfilter den Vorteil dass sie entweder horizontal oder vertikal aufgestellt werden können. Natürlich muss das Siebelement dabei in jedem Fall "unter" dem Gehäuse liegen, damit das herausgefilterte Material sicher aufgefangen werden kann. Manche Hersteller reduzieren die Gehäusegröße um Material und somit Kosten einzusparen. Vor der Installation der Y-Siebfilter sollte daher sichergestellt werden, dass der Strainer groß genug für den Fluss ist. Ein Niedrigpreis-Strainer kann ein Anzeichen für eine zu kleine Einheit sein. |