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Physikalisch-chemische Manganentfernung

Wie auch bei Eisen, kann das Auftreten von Mangan in Wasser sowohl natürlich (Lösung der reduzierten Form Mn2+) s auch industriell (Abbaubetriebe, Eisen- und Stahlverarbeitende Industrie etc.) bedingt sein. Dasselbe gilt auch für dessen Entfernung aus Wasser. Auch das Mangan stellt keine Gesundheits- oder Umweltrisiken dar, jedoch färbt Mangan das Wasser schwärzlich und verleiht diesem einen metallischen Geschmack.

Wie auch beim Eisen, geschieht die physikalisch-chemische Manganentfernung durch die Oxidation von Mn2+ zu Mn4+, was zur Ausfällung von Mangandioxid (MnO2) führt. Das ausgefällte Produkt kann dann mittels Sandfiltration aus dem Wasser entfernt werden.

Der Unterschied zum Eisen liegt dabei lediglich im angewendeten Reagenz. Die Oxidation mittels Sauerstoff ist bei neutralem pH-Wert für das Mangan oft nicht effizient genug. Stärkere Oxidationsmittel wie Chlordioxid (ClO2), Chlor (Cl2), Kaliumpermanganat (KMnO4) oder Ozon (O3) können zusätzlich verwendet werden.


Biologische Entfernung

Auf demselben Weg wie Eisen, kann auch Mangan biologisch entfernt werden. Es gibt auch Bakterien, die Energie aus der Oxidation von Mangan gewinnen. Auch diese Bakterien benötigen spezielle Wasserbedingungen für eine optimale Stoffwechsel-Aktivität. Obwohl es mittels physikalisch-chemischer Methoden gelingt Eisen und Mangan gleichzeitig zu entfernen, gilt dies nicht für die biologische Entfernung. Der Grund liegt darin, dass Eisen- und Manganbakterien unterschiedliche Lebensbedingungen bevorzugen.



Physikalisch-chemische Eisenentfernung

Ferrobakterien

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