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Einführung in die Wasserdesinfektion

Wasserdesinfektion

Die Wasseraufbereitung hat sich im letzten Jahrhundert stark weiterentwickelt. Das Desinfizieren von  Trinkwasser hat die Anzahl der trinkwasserbedingten Krankheiten, wie zum Beispiel Cholera and Typhus, stark verringert. (Abbildung 1).

Abbildung 1: Abnahme der cholerabedingten Todesfälle in den USA (1900-1920), verglichen mit der Anzahl der Verbraucher von aufbereitetem Wasser

In Entwicklungsländern gibt es oft nicht genug sauberes Trinkwasser oder es es gibt kein funktionierendes Kanalsystem. In diesen Ländern verursachen wasserbedingte Krankheiten hohe Krankenzahlen und Todesfälle, vor allem Kinder, ältere Leute und Meschen mit einem schwachen Immunsystem (z. B. Empfänger von Organtransplantaten oder AIDS Patienten) sind hiervon betroffen.

Der Grossteil der pathogenen Mikroorganismen kann durch Wasseraufbereitungstechniken entfernt werden, beispielsweise durch Fällung, Flockung, Sedimentation und Filtration. Um das Gesundheitsrisiko durch Trinkwasser zu minimieren, wird Desinfektion als letzter Schritt der Wasseraufbereitung angewendet.

Es gibt verschiedene Desinfektionsmittel, die die pathogenen Mikroorganismen entweder abtöten oder deaktivieren. Beispiele für Desinfektionsmittel sind Chlor enthaltende Substanzen, Peroxid, Brom,  Silber und Kupfer, Ozon und UV-Licht. Jedes Desinfektionsmittel hat Vor- und Nachteile, aber alle Mittel können, abhängig von den Umständen, für die Wasserdesinfektion verwendet werden.

Neben der Trinkwasserdesinfektion, kann die Desinfektion auch für Schwimmbäder und Kühltürme verwendet werden. Die Wasserdesinfektion ist ein wichtiger Bestandteil für diese Anwendungen.

Schwimmbäder enthalten unterschiedlichste Verunreinigungen, die haupstächlich von den Schwimmenden stammen. Die Verunreinigungen bestehen, unter Anderem, aus Mikroorganismen.
Um die Ansteckungsgefahr durch pathogene Krankheitserreger zu minimieren muss das Schwimmbadwasser desinfiziert werden. Häufig wird das Schwimmbadwasser zirkuliert. Bevor das Wasser in das Schwimmbad zurückgeführt wird, wird es gereinigt. Diese Reinigung beinhaltet eine Desinfektionsstufe.

Kühltürme werden verwendet um die Temperatur von Prozesswasser zu reduzieren. Dancach kann das Wasser wieder verwendet werden. In den Kühltürmen sind die Bedingungen für das Wachstum von Mikroorganismen ideal. Biofilmentwicklung ist ein ernstzunehmendes Problem in Kühltürmen, da dies Korrosion fördert und diese wiederum das System blockiert.
Ein anderes Problem in Kühltürmen ist, genau wie bei Belüftungsystem, die Entwicklung von Legionella Bakterienstämmen. Diese Bakterien verbreiten sich durch die Luft und können die Legionärskrankheit verursachen. Es handelt sich hierbei um eine sehr ernsthafte Krankheit die einer Lungenentzündung ähnelt.  Viele Länder haben bereits gesetzliche Regelungen bezüglich des Legionellawachstums in Kühltürmen, die Entwicklung dieser Stämme sollte durch Desinfektion vermieden werden.

In den frühen siebziger Jahren hat man herausgefunden, dass der chemische Desinfektionsmittel Nebeprodukte bilden können. Als das enteckt wurde untersuchte man die Entwicklung und die Gesundheitsauswirkungen dieser Nebenprodukte genauer. Heute gibt es gesetzliche Standards, die die maximalen Werte dieser Nebenprodukte in Trinkwasser angeben. Ausserdem wurden Methoden entwickelt, um die Konzentration der Desinfektionsnebenprodukte zu verringern.


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