Der Phosphorkreislauf

Phosphor ist das wichtigste wachtumslimitierende Element des Ökosystems. In den Kreislauf wird Phosphor in Form des Phosphat-Ions (PO43-) gebracht. Entweder können Phosphate durch

- Auswaschung aus dem Muttergestein den Pflanzen zur Verfügung gestellt werden, oder

- sie werden bergmännisch abgebaut.

Wie in untenstehendem Schema dargestellt, läuft der Phosphorkreislauf folgendermaßen ab:

- Phosphor wird in Form des Phosphat-Ions in den Kreislauf gebracht

- Pflanzen nehmen Phosphat auf, und geben Phosphor an den Boden ab, wo dieses durch Bakterien wieder zu Phosphaten umgewandelt wird. Durch Auswaschung gelangt das Phosphat über Flüsse und das Grundwasser in die Meere.

- Im den Meeren werden die Phosphate von Phytoplankton verstoffwechselt, und Phosphor und Phosphate an das Meer (bzw. an das Zooplankton) abgegeben. Fische sind in den Kreislauf mit eingebunden, da diese das Zooplankton aufnehmen.

- Der Kreislauf wird durch die Entnahme von Meereslebewesen wieder geschlossen.

Der Phosphorkreislauf ist also ein Zusammenspiel zwischen den Umwandlungen von Phosphat und Phosphor. In Organismen liegt mehr als die Hälfte des Phosphors in Phosphatform vor, der Rest in anorganischen Molekülen oder in organischen Verbindungen.

Abb.: Schematische Darstellung des Phosphorkreislaufes

[Quelle: dtv-Atlas Ökologie, Deutscher Taschenbuch Verlag, 4. Auflage, 1998]







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