| Rohrmodule Rohrmodule sind keine selbsttragenden Module und befinden sich daher in einem Rohr, welches aus einem speziellen Trägermaterial gefertigt wurde und die Membrane stützt. Da sich die Membrane innerhalb eines Rohres befinden und die Anhaftung der Membrane am Stützrohr den schwächsten Teil darstellt, ist der Durchfluss gewöhnlich von innen nach außen. Rohrmodule haben einen Durchmesser von 5 bis 15 mm. Aufgrund der Größe der Membranoberfläche kann es nicht leicht zu einem Verstopfen der Rohrmodule kommen. Ein Nachteil der Rohrmodule ist, dass die Packdichte gering ist, was zu hohen Preisen pro Modul führen kann.  Rohrmodule Kapillarmodule Bei Kapillarmodulen dient die Membrane als selektive Barriere, die ausreichend stark ist, um dem Druck bei der Filtration zu widerstehen. Aus diesem Grund kann der Durchfluss durch das Kapillarmodul von innen nach außen und von außen nach innen statt finden. Der Durchmesser von Kapillarmodulen ist viel geringer als jener von Rohrmodulen, nämlich 0,5 bis 5 mm. Aufgrund dieses kleinen Druckmessers ist das Risiko einer Verstopfung der Membran viel größer. Ein Vorteil ist jedoch, dass die Packdichte viel größer ist.  Kapillarmodule Hohlfasermodule Hohlfasermembrane sind Membrane mit einem Durchmesser von unter 0,1 μm, weshalb auch das Risiko, dass diese Membrane verstopfen, sehr hoch ist. Die Membranen können nur für die Behandlung von Wasser verwendet werden, welches eine geringe Konzentration an Schwebstoffen aufweist. Die Packdichte von Hohlfasermodulen ist sehr hoch und sie kommen praktisch nur bei der Nanofiltration und der Umkehrosmose zum Einsatz.  Hohlfasermodule Plattenförmige Module Membrantechnologie |