Formaldehyd
| Formaldehyd (HCOH) ist ein, bei Raumtemperatur, farb- und geruchsloses Gas. In der Natur kommt F. in Früchten und in Obst, aber auch im Körper vor.Hier handelt es sich um sehr geringe Konzentrationen (über die Nahrung nimmt der Mensch ca. 1,5 - 14mg/d auf) die allerdings bedenkenlos sind. Es wird auch als “Antiknittermittel” für Textilien und Gardinen benutzt, da F. aber gut wasserlöslich ist, stellt es hier keine unmittelbare Emissionsquelle da. F. wird aber auch bei allen Verbrennungsprozessen (z.B. Auto, Zigarette) gebildet. Bekannt ist F. ebenfalls als “Formalin”, das ist eine 35%ige Formaldehyd Lsg. die zur Konservierung verwendet wird.
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Formaldehyd
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| F. kann für verschiedene Probleme (akute und chronische) verantwortich oder mitverantwortlich sein, z.B.: - Reizungen der Augen- und Nasenschleimhäute - systemische Allergie - Astma - steht im Verdacht Krebs zu erzeugen - Mutagen Konzentrationen die zu Problemen führen können, treten aber in der Regel nur in Innenräumen auf, da dort die Belüftung nicht ausreicht, um die Formaldehydkonzentration zu senken. F. kommt in verschiedenen Gebrauchsgegenständen vor. Dazu gehören vor allem die Spanplatten, in denen Phenol- Formaldehyd- Harze und Harnstoff- Formaldehyd- Harze als Kleber verwandt werden. Es wird aber auch in Kosmetika, Duschgels und Shampoos als Desinfektionsmittel verwendet.
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Kleber
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| Industriell dient F. unter anderem zur Herstellung von Düngemitteln, zur Synthese von organischen Verbindungen und zur Herstellung von Kunststoffen. Da F. in Spanplatten die Hauptemissionsquelle in Innenräumen ist (Möbel, Trennwände, Wohnwagen), wird die Formaldehydkonzentration für Spanplatten in drei Klassen unterteilt:
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Innenausbau
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| Die Konzentration von < 0.1ppm entspricht dem zur Zeit gültigen Richtwert des Bundesgesundheitsamtes (BGA) für bedenkenlosen Gebrauch im Innenraumbereich. Allerdings ist damit die Spanplatte noch nicht “Formaldehydfrei”. Empfindliche Menschen, können schon bevor der Grenzwert von 0.1 ppm erreicht ist auf F. reagieren. Im Körper wird F. relativ schnell abgebaut (Halbwertszeit 10- 15 Minuten bei Inhalativer Aufnahme) und dabei direkt, oder über HCOOH (Ameisensäure, der Stoff der für den “Kater” verantwortlich ist), zu CO2 und H2O abgebaut. Aber schon ein kleiner Teil des aufgenommenem Stoffes kann zu Unwohlsein, und bei langfristiger exposition zu den ober genannten Symptomen führen. Informative Links: http://www.biomess.de/biomess-Site/formaldehyd.htm |
Medizin
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Waste water treatment
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