Bei der Flotation handelt es sich um ein Trennverfahren (fest-flüssig oder flüssig-flüssig Trennung), bei dem Dichteunterschiede ausgenutzt werden. Dabei weisen die abzutrennenden Partikel eine geringere Dichte als die Flüssigkeit, von der sie abgetrennt werden, auf. Dies steht im Gegensatz zum Absetzverfahren.

Es gibt drei Arten der Flotation: Natürliche, unterstützte und eingeleitete Flotation.

Natürliche Flotation

Unterstützte Flotation

Eingeleitete Flotation

findet statt, wenn der Dichteunterschied der abzutennenden Stoffe groß genug für eine von selbst ablaufende Flotation ist.

nennt man eine von außen geförderte Flotation von Stoffen, die ebenso auf natürliche Weise flotieren würden.

hierbei wird die Dichte von Partikeln künstlich reduziert. Dies beruht auf der Kapazität zur Luftaufnahme (Partikel-Gas) bestimmter Partikel.

DAF (Dissolved air flotation) ist eine eingeleitete Flotation mit sehr feinen Luftbläschen oder Mikrobläschen mit einer Größe von 40 bis 70 Mikrometern.

Mechanische Flotation wird in der Mineralindustrie verwendet um die Verwendung von feinverteilter Luft zur Blasenbildung (0,2 bis 2 mm) zu beschreiben.

Die Bedingungen zur Anwendung der unterschiedlichen Flotationsprozesse in der Wasseraufbereitung werden in der folgenden Tabelle zusammengefasst.

Flotations-prozess

verwendeter Luftstrom Nl.m-3 Wasser

Größe der Luftblasen

Eingesetzte Energie pro m3 behandelt Wh.m-3

Theoretische Retentions-zeit

Hydraulische Oberflächen-beladung mh-1

Unterstützte Flotation (Fett-Entfernung)

100-400

2-5 mm

5-10

5-15

10-30

Mechanische Flotation (Schaum-Flotation)

10.000

0.2-2 mm

60-120

4-16

Flotation mit feinverteilter Luft (Klärung)

15-50

40-70 μm

40-80

20-40 (ausgenommen Flockulation)

3-10



Quelle: Water treatment Handbook Degrémont



Bookmark and Share


Lenntech BV

Rotterdamseweg 402 M
2629 HH Delft
Niederlande
Deutschland - Österreich - Schweiz

tel: +31 15 27 55 705

fax: +31 15 261 62 89

e-mail: info@lenntech.com