Schlamminhaltsstoffe
Schlammbehandlung
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Die charakteristische Eigenschaft des Belebtschlammes ist das Vorkommen von Mikroorganismen, die gelöste Nahrung durch die Körperoberfläche oder einen Zellmund aufnehmen und so der Reinigung des Abwassers beitragen. Die Biozönose des Belebtschlammes, also die Zusammensetzung der Mikroorganismen, gibt in der Praxis Auskunft über den Zustand des Belebtschlammes und der Reinigungsleistung. | |||||||||||||||||||||
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| Neben den Bakterien tauchen eine Vielzahl von einzelligen Organismen (Protozoen) wie Wimpertierchen (=Ciliaten), Wechseltierchen (=Amöben) und Geißeltierchen (=Flagellaten) im Belebtschlamm auf. Diese Organismen sitzen teilweise auf den Belebtschlammflocken. Andere Protozoen bewegen sich lebhaft auf oder zwischen den Flocken des Belebtschlammes. Zu den mehrzelligen Organismen werden die Rädertierchen (=Rotatorien) und Fadenwürmer (=Nematoden) gezählt. | |||||||||||||||||||||
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| Der nach dem Abwasserreinigungsprozess abgezogene Schlamm beinhaltet im unbelasteten stabilisierten Zustand i.d.R.: Kohlenstoff (50-70 %), | |||||||||||||||||||||
| Der mengenmäßig bedeutendste Bestandteil von Klärschlämmen ist Wasser. Die Wassergehalt wird bestimmt durch die Schlammart (Primär-, Sekundär- und Tertiärschlamm) und die Art der Stabilisierung (aerob, anaerob). Er liegt, bei in der Kläranlage anfallenden Rohschlämmen, bei ca. 93-99 %. Eine Entwässerung (bis auf ca. 35 % TS-Gehalt) oder eine Trocknung (bis über 85 % TS-Gehalt) kann deswegen für eine weitere Verwertung erforderlich sein. Zweiter Hauptbestandteil ist die Trockensubstanz, welche sich aus organischen und anorganischen Substanzen zusammensetzt. Neben den Hauptbestandteilen enthalten Klärschlämme eine unüberschaubare Vielfalt von Spurenbestandteilen, da in ihnen die meisten aus dem Abwasser abgetrennten Schmutzstoffe enthalten sind. Organische wie anorganische Spurenstoffe werden aus dem Abwasser im Klärschlamm angereichert. Um dieser Aufkonzentrierung entgegen zu wirken, wurden vom Gesetzgeber Grenzwerte erlassen. In der Klärschlammverordnung (AbfKlärV, 1997) sind Grenzwerte für Schwermetalle und organische Stoffgruppen (Dioxine/Furane, PCB, AOX) festgelegt. | |||||||||||||||||||||
| Informationen zur Schlammbehandlung und -reduzierung finden Sie auf den folgenden Seiten: Stabilisierung | |||||||||||||||||||||











Prozesswasser
Waste water treatment
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