Beregnungswasser
| Die Bewässerung von Feldern Der landwirtschaftliche Sektor ist weltweit gesehen der mit Abstand grösste Wasserkonsument. Rund 70% des global verwendeten Wassers werden für Beregnungssanlagen verwendet. In verschiedenen Entwicklungsländern beträgt der Anteil dieser bis zu 95% des Wasserverbrauchs und spielt somit die grösste Rolle für die Produktion und Sicherstellung von Nahrungsmitteln. Die Entwicklung in der Landwirtschaft dieser Länder ist meist davon abhängig, ob eine Vergrösserung und Optimierung der Bewässerungsanlagen möglich ist. Allerdings konkurriert dadurch die Landwirtschaft immer mehr mit anderen Wasserverbrauchern um die Wasservorräte und stellt eine Bedrohung für die Umwelt dar. Wasser ist ein Rohstoff, der Spannungen zwischen verschiedensten Ländern hervorrufen kann. Die bewässerte Landwirtschaft trägt ihren Teil dazu bei, da sie für bis zu 90% des Wasserverbrauchs in einigen dieser Länder verantwortlich ist.
Quelle: Turkmenistan und Uzbekistan Bilder von David R. Smith "Climate Change, Water Supply, and Conflict in the Aral Sea Basin", Paper präsentiert auf dem "Pri-Aral Workshop 1994", San Diego State University, März 1994: Andere von Peter H. Gleick, Water in Crisis (NY, Oxford University Press, 1993) Wasserquellen für Beregnungsanlagen Die natürlichen Quellen beinhalten Regen- und Oberflächenwasser (Flüsse / Seen). Diese Ressourcen müssen nachhaltig verwendet werden. Alternative Quellen für Beregnungswasser stellen die Wiederverwendung von kommunalem Abwasser und Wasser aus Abflüssen dar. Allerdings könnte die Verwendung von recycletem Wasser negative Einflüsse auf die öffentliche Gesundheit und die Umwelt haben. Dieser Einfluss ist abhängig von der Verwendung des Wassers, der Charakteristik des Bodens, den klimatischen Bedingungen und den angewendeten landwirtschaftlichen Methoden. Aus diesem Grund müssen all diese Faktoren bei der Wiederverwendung von Abwasser berücksichtigt werden. Wiederverwendung von Abwasser für Beregnungsanlagen
Die für Bewässerungen verwendete Wasserqualität ist von entscheidender Bedeutung für den Ertrag der Ernte, die Aufrechterhaltung der Bodenqualität und den Umweltschutz. So reagiert zum Beispiel der Boden sehr empfindlich auf austauschbare Ionen, die im Bewässerungswasser enthalten sind. Diese beeinflussen in hohem Maße die physischen und mechanischen Eigenschaften des Bodens, wie zum Beispiel Struktur und Durchlässigkeit.
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Innerhalb der Europäischen Union (EU) werden ca. 30% der gesamten Wasservorräte von der Landwirtschaft verbraucht. Die Intensität der Bewässerungsmassnahmen ist abhängig von den klimatischen Bedingungen, den angepflanzten Nahrungsmitteln und den landwirtschaftlichen Methoden, die angewendet werden. Aus diesem Grund wird in Südeuropa weit mehr Wasser für essentielle Bewässerungen verbraucht als in Nord- und Zentraleuropa.
Das für Bewässerungsmassnahmen in der Landwirtschaft verwendete Wasser stammt aus natürlichen oder alternativen Quellen. 
Die Wiederverwendung von Abwasser für Bewässerungsanlagen ist weltweit eine gängige Methode. In Europa beschäftigt sich zum Beispiel ein Projekt in Frankreich (Clermont-Ferrand) seit 1997 damit. Hier werden mehr als 10.000 m3/Tag aufbereitet um 700 ha Mais zu bewässern. In Italien werden insgesamt mehr als 4.000 ha verschiedenster Felder auf diese Weise bewässert. 




Waste water treatment
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